Norwegen. OBOS-Superfinale
Das norwegische Superfinale, gesponsert als OBOS-Superfinale, ist ein spannendes Einzelspiel, das die Eliteserien-Saison einleitet. Es stellt die Vorjahresmeister der Eliteserien gegen den norwegischen Pokalsieger, Symbol für den Höhepunkt des skandinavischen Clubfußballs. Von der Norges Fotballforbund (NFF) organisiert und von der OBOS-Bank unterstützt, verbindet es Tradition mit zeitgemäßer Vermarktung.
Geschichte und Gründung
Erstmals 1975 mit Lillestrøms Sieg über Skeid, etablierte es sich in den 1980ern. Rosenborg dominierte mit 10 Titeln bis 2020, startend mit 1979 gegen Viking. Nach Pause 2012: Molde siegte 4:3 über Rosenborg in einem Torfestival. COVID pausierte 2020, Brann schockierte 2021 Bodø/Glimt. Über 30 Spiele, 120+ Tore.
Turnierformat
Einmaliges Match auf neutralem Boden oder beim Meister, bei Doppelgewinnern mit Ligazweitem. 90 Minuten, Verlängerung, Elfmeterschießen. Seit 2010er boostet OBOS-Deal TV2/Viaplay-Übertragungen, 10-15.000 Zuschauer im Juli.
Interessante Fakten
Torreich: 3,4 Tore pro Spiel, Höhepunkte wie 4:3 2012. Top-Torschützen: Richard Høyer (4, Rosenborg), Ola Kamara. Ikonen: John Carew, Tarjei Bergerød, Kasper Høgh. Stars wie Patrick Berg (Bodø/Glimt), Eirik Kaba treiben Norwegens Offensivfußball.