Norwegen. PostNord-Pokal

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Der PostNord-Pokal, offiziell NM Cupen, ist Norwegens führender Knockout-Wettbewerb im Fußball, gesponsert vom Telekom-Riesen PostNord. Er vereint Vereine vom Eliteserien-Oberhaus bis zu Amateurteams aus unteren Ligen und schafft Raum für Überraschungen und Märchen. Diese Demokratie fasziniert Fans jährlich, wenn Giganten wie Rosenborg und Molde gegen Underdogs aus entlegenen Gebieten antreten.

Geschichte und Gründung

Die Geschichte reicht bis 1902 zurück, als das erste Finale ausgetragen wurde. Vom Amateurfußball zu professionellem Glanz entwickelt, erhielt der Pokal in den 2010ern durch PostNord-Sponsoring Modernität. Ikonische Augenblicke: Branns Triumph 2006 als Zweitligist und Aalesunds Sensationssieg gegen Tromsø 2018. Rekordmeister Rosenborg mit 12 Titeln, kürzlich dominiert von Molde und Viking.

Turnierformat

Klassisches Ausscheidungsturnier mit Hinspielen ab April im ersten Qualirunden, mit 128–140 Teams inklusive Regionalpokalsieger. Hauptphase startet im Mai mit Sechzehntelfinale, Finale im November auf Ullevaal in Oslo. Keine Setzlisten sorgen für Spannung: Topteams drohen frühe Aus.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel durch offenen, risikoreichen Stil. Historische Torschützenkönige wie Dagfinn Gjølme (15 Tore 1930er), aktuelle wie Ola Solbakken. Stars: Martin Ødegaards Debütor für Strømsgodset mit 15, Erling Haalands Hattricks bei Molde, Kasper Wadheim – viele nutzten Pokalheldentaten für Europa-Transfers.