Neuseeland Regionalpokal
Der Regionalpokal Neuseelands vereint Spitzenmannschaften aus acht Regionen: Auckland, Northland, Manawatu-Wanganui, Hawkes Bay, Wellington, Nelson, Canterbury und Otago. Seit 1992 dient er als Plattform für Talentsuche und Basis-Fußballförderung neben der National League. Neuere Saisons zeichnen sich durch Erfolge provinzialer Underdogs aus, unterstützt von leidenschaftlichen Fans und anspruchsvollen Plätzen.
Geschichte und Gründung
Gestartet 1992 als Regional Chatham Cup, entwickelte er sich zum modernen Format. Auckland dominierte anfangs durch städtische Vorteile. Northlands Coup 2004 (3:2 im Halbfinale) brach die Hegemonie. Der Regenfinale 2018 in Christchurch machte den Platz matschig, Otago siegte 2:1. NZFF-Reformen in den 2010ern integrierten ihn national, mit Wegen zur National League.
Turnierformat
K.o.-System mit 32 Teams: regionale Vorqualis, dann nationale Single-Leg-Matches. Regionale Verbände qualifizieren über Lokalligen. Finale auf neutralem Boden, oft Wellington/Auckland, bis 5.000 Zuschauer. April bis Oktober, passend zum südlichen Kalender. 2023: Auswärtstorregel eingeführt.
Interessante Fakten
Durchschnittstore: 2,8 pro Spiel, bis 4,5 früh. Rekordtorjäger: Chris Wood (22 für Auckland, 2008–2010). Stars: Lee Williamson (Northland, 45 Tore), Fernschuss-Experte; Ryan de Vries (Canterbury, 28 Assists). Ikone: Thomas Lang (Hawkes Bay, drei Titel 90er). Aktuell: Ilon Kilvex (Otago) für 2024-Torschießen.