Chatham Cup – Neuseeländischer Englisch Cup

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Der Chatham Cup, auch als Neuseeländischer Englisch Cup bekannt, ist der älteste nationale Pokalwettbewerb im Fußball des Landes. Er vereint Vereine aus allen Regionen Neuseelands, von Profiteams bis hin zu Amateurklubs, und verkörpert den Zauber des Pokal Fußballs: Jeder kann siegen, unabhängig vom Status. Der Wettbewerb lebt von Überraschungen und Dramen, die das gesamte Jahr prägen.

Geschichte und Gründung

Gegründet 1879, gilt der Chatham Cup als erster organisierter Fußballwettbewerb auf der Südhalbkugel. Ursprünglich zwischen Auckland und Wellington ausgetragen, wurde er schnell populär. Clifton FC aus Wellington holte sich ab 1881 zehn Siege in Folge – ein Rekord, der hält. Berühmte Episoden umfassen den Coup von Three Boys aus Dunedin gegen Ligameister in den 1920ern. Trotz Weltkriegen mit reduzierten Formaten überlebte er und modernisiert sich kontinuierlich.

Turnierformat

Der Format ist reiner K.o.-Modus mit Ausscheidungsspielen. Bis zu 128 Teams starten in regionalen Qualifikationen, gefolgt von 7–8 Hauptrunden. Das Finale findet auf neutralem Boden statt, oft im Westpac Stadium in Wellington. Bei Gleichstand gibt es 30 Minuten Verlängerung und Elfmeterschießen – keine Wiederholungen. Saisonzeitraum: März bis September.

Interessante Fakten

Der Cup zeichnet sich durch hohe Torquote aus, mit durchschnittlich über 3,5 Toren pro Spiel dank offenen Stils. Rekordtorjäger Steve Brodie erzielte 15 Treffer in einer Saison der 1990er. Stars wie Chris Wood (Finaltor vor Europa-Transfer) und Lee Watson (über 100 Karriere-Tore in den 1970ern) prägten ihn. Aktuelle Mächte wie Cashmere Technical und Eastern Suburbs mit je fünf Titeln im Jahrzehnt fördern Talente für die All Whites.