Malaysia. Präsidentenpokal

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Der malaysische Präsidentenpokal ist ein KO-Turnier der Fußball-Verbandes Malaysias (FAM) für Vereine aus unteren Ligen und Landesauswahlen. Es bietet Underdogs die Chance auf Ruhm und sorgt oft für Überraschungen, die Fans in den Bann ziehen.

Geschichte und Gründung

1991 ins Leben gerufen, um Basis-Fußball zu stärken, erfuhr der Pokal in den 2010ern Regeländerungen für mehr Wettkampf. Highlights: Kelantans Sensationssieg 2018 gegen Premier-League-Favoriten, der kontroverse Finale 2005 mit Perak. COVID-bedingte Pause, Rückkehr 2022 mit neuem Regelwerk — fester Bestandteil des malaysischen Fußballs.

Turnierformat

Reiner KO-Modus: Auslosung pro Runde, Einzelfußspiele. Bis 32 Teams aus FAM League, Premier League, Qualis. Start März-April, Finale Oktober. Ohne Setzlisten — Spannung pur. 2023/24: 28 Teilnehmer, Übertragung via Astro Arena.

Interessante Fakten

Durchschnitt 2,8 Tore pro Spiel, in Achtelfinals 3,2. Top-Torschützen: Fazly Majid (12, 2015, Kelantan FA), Suhaimi Nasir (10, 2020). Stars: Harun Suleiman (heute Singapur), Kelvin Willie (Selangor). Offenes Spiel — 45% Begegnungen mit Toren beider Seiten.