Malaysia Cup

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Der Malaysia Cup ist eines der ältesten und prestigeträchtigsten nationalen Pokalturniere im malaysischen Fußball und versammelt jährlich die besten Vereine des Landes im Kampf um den Titel. Von der Football Association of Malaysia (FAM) organisiert, bietet er eine Knockout-Plattform, auf der Underdogs für Sensationen sorgen können.

Geschichte und Gründung

Gegründet 1921 als Challenge Cup, war es das erste offizielle Pokalturnier Südostasiens. Ursprünglich zwischen Teams aus Britisch-Malaya ausgetragen, entwickelte es sich nach der Unabhängigkeit 1957 zum Malaysia Cup. Highlight: 1952 gewann Singapur 2:1 gegen Negri Sembilan im Finale, Symbol regionaler Rivalitäten. Rekordmeister Selangor mit 34 Titeln; das dramatische 1992er-Finale zwischen Johor und Kedah per Elfmetern unvergessen. Reformen inklusive Sponsor-Namen wie Piala FAM prägten es, doch der Knockout-Charakter blieb.

Turnierformat

Klassischer K.o.-Modus mit Setzlisten. 30–36 Teams aus Super League, Premier League und Tieferen Klassen. Einfaches Aus nach einer Niederlage, oft auf neutralem Boden oder Heimrecht, ab Sechzehntelfinale. Finale üblicherweise im Bukit Jalil Nationalstadion in Kuala Lumpur mit vollen Rängen. 2023/24: 32 Teams mit Vorqualifikationen für Amateure.

Interessante Fakten

Hohe Torquote: Durchschnitt 2,8 Tore pro Spiel, in Cup-Duellen oft über 4. Ewige Top-Torschützen: Safee Sali (16), Nasrudin Hussein (14). Ikonen: Soh Chin Ann mit Finaltor 1967; Safiq Rahim (Johor), mehrmaliger Final-MVP; Argentinier Jonathan Ramos mit Hattricks 2019. Sprungbrett für Talente wie Mohamad Fazli Maya (Debüt mit 16).