Litauischer Supercup
Der Litauische Supercup markiert den Auftakt zur Saison und stellt die A-Liga-Meister den Litauischen Pokalsiegern gegenüber. Bei Doppelsieg tritt der Vizemeister an. Dieser prestigevolle Zweikampf misst die Vorbereitung der Elite und begeistert Fans.
Geschichte und Gründung
Begonnen 1987 als Supercup der Litauischen SSR, gewann Žalgiris Vilnius das erste Spiel 2:0 gegen Spartak Kaunas. Nach der Unabhängigkeit 1990 setzte sich die Tradition fort. Žalgiris beherrschte die 90er mit sieben Siegen in zehn Auflagen. Ekranas Panevėžys glänzte in den 2000ern mit neun Titeln in Folge (2005-2013)—ein Rekord! 2020 pausierte die Pandemie, 2023 siegte Žalgiris über Kauno Žalgiris.
Turnierformat
Ein einzelnes Spiel auf neutralem Boden, meist im Juli, 90 Minuten plus Verlängerung und Elfmeterschießen bei Gleichstand. Stadien wechseln: LFF Vilnius, Aukštaitija Marijampolė oder Žalgiris Vilnius. Der Sieger holt den Pokal und den Saisontitel.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,7 Tore pro Spiel, Derbys bis 5+. Top-Torschützen: Darius Gleveckas (Ekranas, 4 Tore), Artūras Remeika. Stars: Fedor Černych (Ekranas-Legende), Dejan Černetič (Žalgiris-Hattrick 2019), Olivier Rassindja. Aktuell: Nomantas Puškorius, Gabrielius Leipauskas (Riteriai)—litauischer Fußball reift taktisch.