Jordanischer Supercup

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Der Jordanische Supercup ist das jährliche Fußballduell, das die Saison im Hashemitischen Königreich einleitet. Meister der Jordanischen Pro League trifft auf den Sieger des His Majesty the King's Cup. Dieses Spiel gibt den Ton für die gesamte Spielzeit vor, organisiert vom Jordanischen Fußballverband seit den 1980er Jahren, mit offiziellem Status später. Kein reines Formalitätenmatch: Es bringt Spannung, volle Stadien und leidenschaftliche Fans.

Geschichte und Gründung

Die Geschichte des Supercups umfasst Jahrzehnte packender Duelle. Das erste Spiel 1987 gewann Al-Faisaly gegen Al-Liheet. Unterbrechungen gab es durch politische Unruhen und Pandemien, doch es erholte sich stets. Highlights: 2010 siegte Al-Wehdat im Elfmeterschießen nach 1:1 gegen Al-Faisaly, was zu Feiern in Amman führte. In den 1990ern dominierte Al-Faisaly mit sieben Titeln in Folge, ein Rekord. 2022 verschoben wegen Wetters auf Frühling.

Turnierformat

Format: Ein Spiel auf neutralem Platz, meist Amman International oder Al-Hussein Irbid. Nach FIFA-Regeln: 90 Minuten, Verlängerung, Elfmeterschießen bei Bedarf. Keine Auswärtstorregel oder Serien — reiner Knockout. Sieger holt den Pokal und mentalen Vorsprung. Bei Double der Finalist des King's Cup.

Interessante Fakten

Tore sind rar, Durchschnitt 2,3 pro Spiel, typisch für defensive Cup-Kämpfe. Top-Torschützen: Anas Al-Karama (3 für Al-Wehdat), Bader Buidr (3 für Al-Faisaly). Stars wie Bader Nawaf (von Al-Liheet nach Saudi-Arabien) und Munir Al-Fadai prägten die 2000er. Heutige Helden Ahmad Hayel und Raed Yusuf motivieren die Jugend aus den Akademien.