Jordanischer Shield Cup
Der Jordanische Shield Cup ist ein renommierter nationaler Pokalwettbewerb, veranstaltet von der Jordanischen Fußballvereinigung. Er bietet eine spannende Alternative zur Pro-League-Meisterschaft und bringt die besten jordanischen Klubs in einen Kampf um den Pokal. Der Wettbewerb unterstreicht die Dramatik von Pokalspielen, in denen Underdogs aus unteren Ligen Favoriten bezwingen können und so Jordanien mit Fußballfieber erfüllen.
Geschichte und Gründung
1986 als Shield Cup gegründet, wurde er rasch zu einem Highlight des jordanischen Fußballs. Frühe Dominanz zeigten Ammans Giganten wie Al-Faisaly und Al-Wehdat. Unvergesslich: Das Finale 1993, als Al-Ramtha aus der Provinz mit 2:1 sensationell siegte. In den 2010ern folgte eine Reform mit höheren Prämien. Kuriosum: 2005 erreichte Al-Yarmouk das Finale und stellte mit 7 Toren einen Rekord auf.
Turnierformat
Klassisches Ausscheidungssystem mit Ein- oder Zweitrundenspielen je nach Phase. 16-20 Teams aus Pro-League und First Division nehmen teil. Saisonstart im Oktober mit Achtelfinale, Höhepunkt im Mai-Finale auf dem King-Abdullah-II-Stadion in Amman. Bei Gleichstand Verlängerung und Elfmeterschießen.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,7 Tore pro Spiel, höher als die Ligas 2,4 durch offenen Stil. Rekordtorschütze Ahmad Haydar (Al-Faisaly) mit 28 Toren. Ikonen wie Munir Jamil (neun Finaltore für Al-Wehdat) und Anas Mawasi (Hattrick 2022-Halbfinale) prägten ihn. Talente wie Ali Mawer wechselten in saudische Ligen.