Irischer Supercup

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Der Irische Supercup ist ein jährliches Fußballspiel, das die Saison im irischen Fußball einleitet. Darin tritt der Meister der Premier Division gegen den Irish-Cup-Sieger der Vorsaison an. Dieser Pokal ist eine geschätzte Tradition, die den Start der neuen Kampagne feiert und Fans frühzeitig begeistert.

Geschichte und Gründung

Der Wettbewerb entstand in den 1970er Jahren, wurde aber 1997 offiziell vom Football Association of Ireland (FAI) eingeführt. Das erste Spiel 1971 gewann Shamrock Rovers 3:2 gegen St Patrick's Athletic. In den 2000ern gab es Pausen wegen finanzieller Probleme der Clubs. Highlight: 2014 holte Derry City als erster nordirischer Club den Titel gegen Shamrock Rovers. Rekordmeister Shamrock Rovers mit 12 Siegen, gefolgt von Dundalk und St Patrick's mit je vier.

Turnierformat

Format: Ein einzelnes Spiel auf neutralem Platz, meist Tallaght Stadium in Dublin oder Oriel Park in Dundalk. Bei gleichem Double-Gewinner rückt der Vizemeister nach. 90 Minuten, bei Gleichstand Verlängerung und Elfmeterschießen. Die 2023-Ausgabe signalisierte die Rückkehr nach einer Pause.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel sorgen für Spannung. Top-Torschützen: Daniel Mandroiu (Shamrock Rovers) mit drei Finaltoren, Mark Quigley mit Doppelpack für Dundalk 2015. Sternstunden von James Doona (Dundalk) mit Freistößen, Robbie Keane für St Patrick's und Patrick Cobb, dem Dribbelkünstler von Shamrock. Diese Spieler prägten die Geschichte.