Irland. Leinster Cup
Der Leinster Cup ist einer der prestigeträchtigsten regionalen Pokale im irischen Fußball und vereint Vereine aus der Provinz Leinster. Voller Leidenschaft und Überraschungen kämpfen Teams aus verschiedenen Ligen um regionale Ehre. Seit den 1940er Jahren ist er fester Bestandteil des irischen Fußballkalenders und lockt Tausende Fans auf die Tribünen.
Geschichte und Gründung
Der Wettbewerb startete 1941 durch den Leinster Football Association, um regionalen Fußball zu fördern. Erste Sieger: Shamrock Rovers, die in der Nachkriegszeit dominierten. Die 1960er brachten Finanzkrisen, doch Sponsoren belebten ihn. Ikonisch: Das Finale 1984, als Dundalk die Dublin-Giganten 3:2 in der Verlängerung besiegte. In den 1990ern glänzten Waterford United und Longford Town. Kuriosum: 2012 erreichte der Amateureinheit Weirville United das Finale und scheiterte erst im Elfmeterschießen.
Turnierformat
Klassisches Ausscheidungsturnier mit Losverfahren. 16–20 Teams qualifizieren sich: Meister und Pokalsieger der Leinster-Ligen (Premier, Division 1, 2) plus regionale Spitzenreiter. Einfache Spiele, Heim- und Auswärtswechsel, Finale auf neutralem Platz wie O Higgins Park in Dublin. Von Oktober bis März.
Interessante Fakten
Durchschnittliche Torbelastung: 2,8 Tore pro Spiel, in Derbys bis 3,5. Rekordtorjäger: Johnny McKay (Shamrock Rovers, 28 Tore in den 1950ern). Stars: Pat Fenlon (Shelbourne-Sieger), Jason Duffy (Dundalk). Aktuell: Kevin Doyle (Wexford-Wurzeln), Mark McKenna (Derry City, 15 Tore). Über 40% der Sieger aus unteren Ligen betonen die Offenheit.