Irland. Collingwood Cup

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Der Collingwood Cup ist ein angesehener regionaler Pokalwettbewerb im irischen Fußball, der in der Grafschaft Cork ausgetragen wird. Er vereint führende Amateur- und Semiprofi-Vereine aus dem Südwesten des Landes und sorgt für packende Duelle auf gemütlichen Stadien mit engagiertem lokalen Publikum. Der Wettbewerb verkörpert den Geist des irischen Basis-Fußballs, wo Leidenschaft vor Kommerz steht und jedes Spiel ein Gemeinschaftserlebnis wird.

Geschichte und Gründung

Gegründet Anfang des 20. Jahrhunderts zu Ehren des lokalen Philanthropen John Collingwood, entwickelte sich der Pokal von bescheidenen lokalen Spielen zu einem wichtigen Event. In den 1920er Jahren bot er frühe Bühnen für zukünftige irische Stars. Der denkwürdige Finale 1958 sah 'Glen Rovers' mit 5:2 nach Verlängerung im strömenden Regen siegen, was in die regionale Sagenwelt einging. In den 1990ern überwand er finanzielle Krisen und feierte 2015 sein Jahrhundert mit einem großen Umzug in Cork.

Turnierformat

Das Format ist ein klassisches K.o.-System mit Einzelfinalspielen ab Sechzehntelfinale bis zum Endspiel. Etwa 32 Teams aus Cork, Kerry und Waterford nehmen teil. Spiele finden im Sommer auf neutralem Boden statt, mit Verlängerung und Elfmeterschießen bei Bedarf. Die Saison dauert 3-4 Monate, mit einer Lotterie in lokalen Medien.

Interessante Fakten

Durchschnittliche Torquote: 3,2 pro Spiel, mit Höchstwerten über 4 in Pokalthrillern. Rekordtorjäger ist Tommy O'Connor mit 47 Treffern für 'Midleton' in den 1970er-80ern. Highlights: Liam Kelly mit dem legendären Finale-Tor 2005 und aktuelle Spitzenreiter Shane McCarthy von 'Ballygurri'. Stars wie Roy Keane starteten hier ihre Karriere.