Indien Super Cup
Der Indian Super Cup ist ein renommiertes jährliches Fußballturnier, das den Meister der Indian Super League (ISL) gegen den Federation Cup-Sieger antreten lässt, um den Supercup-Champion zu ermitteln. Seit 2017 ein fester Bestandteil des indischen Fußballs, zieht es Millionen Fans an und unterstreicht den Aufschwung der Sportart im Land.
Geschichte und Gründung
Der Super Cup startete 1997 als Duell zwischen National Football League-Meister und Federation Cup-Halter, wurde aber 2017 von der All India Football Federation (AIFF) neu belebt. Bengaluru FC gewann das erste moderne Finale 2:0 gegen East Bengal. 2018 revanchierte sich East Bengal, 2019 siegte Mohun Bagan. COVID-19 pausierte 2020, doch 2021 holte ATK Mohun Bagan (heute Delhi Bulls) den Titel gegen Bengaluru. Bis 2023 zählen sieben Auflagen, dominiert von südindischen Teams mit Fakten wie ausländischen Star-Einflüssen.
Turnierformat
Einzelmatch zwischen ISL-Champion und Federation Cup-Gewinner; bei Doppeltitel trifft Cup-Finalist auf ISL-Vizemeister. Neutraler Stadionort wie Mumbai oder Kolkata, mit Verlängerung und Elfmeterschießen. Die 2023/24-Saison plant Mai-Termin als Frühlingshöhepunkt.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, Highlights wie Hugo Buenas Hattrick 2022. Top-Torschützen: Leandro Pereira (Bengaluru FC, 3 Tore), Manvir Singh (ATK Mohun Bagan), Dimitar Petrov. Stars wie Clemente Depetri, Liston Colaco und Sandeep Muliyaka machten es zum Scout-Magneten für EPL und MLS. Odisha FCs Wilfried Zaha glänzte 2023 vor Pune Citys Sieg.