Indischer Pokal
Der Indische Pokal, offiziell AIFF-Pokal, ist Indiens ältester nationaler Ausscheidungswettbewerb und vereint Vereine aus allen Ligen seit 1937. Berühmt für Sensationen, bei denen Underdogs aus unteren Divisionen ISL- und I-League-Giganten bezwingen und Millionen Fans fesseln.
Geschichte und Gründung
Gestartet 1937 von der All India Football Federation (AIFF), gewann South Club aus Mumbai den ersten Titel. Nach der Unabhängigkeit dominierten Kalkuttas Mohun Bagan und East Bengal mit Dutzenden Siegen. Kuriosum: 1965 erreichte die indische Armee das Finale, scheiterte aber. Pausiert 1996–2002 wegen Organisationsproblemen, wiedergeboren 2003. Salgaocar SCs Triumph 2011 war der letzte eines Nicht-Elite-Vereins.
Turnierformat
Klassisches K.o.-System mit Ein- oder Zweitrundenspielen, bis zu 48 Teams von Staatsmeistern bis ISL-Topclubs. Vorqualifikationen für Amateure, dann Duelle. Finale als Einzelspiel auf neutralem Boden, oft in Kalkutta oder Delhi. Seit 2019 mit Super Cup verknüpft.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,5–3 Tore pro Spiel, Höhepunkte bis 4+. Legenden: P.K. Banerjee (Mohun Bagan). Sunil Chhetri mit 15+ Toren Rekordhalter, Bhaichung Bhutia Ikone. Highlights: East Bengals 7:0 2012. Entdeckt Talente wie Manvir Singh.