Isländischer Frauenpokal

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Der Isländische Frauenpokal, veranstaltet von der Knattspyrnusamband Íslands (KSÍ), ist ein nationaler Ausscheidungswettbewerb mit Teams aus der Úrvalsdeild kvenna, der Ersten Division und unteren Ligen. Er feiert Underdog-Geschichten und spiegelt den Boom des Frauenfußballs in Island wider, wo Sportgleichberechtigung Vorbild ist.

Geschichte und Gründung

Seit 1981 als Teil des allgemeinen Pokals gestartet, wurde er in den 1990ern für Frauen eigenständig. ÍBV Vestmannaeyjar gewann die erste Ausgabe. Ikonische Finale: Þór/KA besiegt Breidablik 2015 (2:1 n.V.), Stjarnan 2020 trotz Pandemie. Viele Pokalsiegerinnen eroberten später Europa.

Turnierformat

K.o.-System mit 20–30 Teams ab April-Mai, Finale im September auf Laugardalsvöllur in Reykjavík. Ohne Setzlisten sorgt jede Runde für Überraschungen durch Außenseiter.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel, oft über 4 in frühen Runden. Rekordtorjägerin: Sigríður Lárusdóttir (ca. 50 Tore, 1990er). Stars: Sara Gunnarsdóttir (Breidablik, Assist-Königin), Hildur Antónia Rún Ólafsdóttir (FH, Fernschuss-Expertin), Glódís Viggósdóttir (Thróttur) und Svandís Svava Hrafnkelssdóttir als aktuelle Ikonen.