Island. Reykjavík-Pokal. Frauen

Island. Reykjavík-Pokal. Frauen Logo
Der Frauen-Reykjavík-Pokal ist ein renommierter nationaler Pokalwettbewerb im isländischen Frauenfußball, der in der Hauptstadt ausgetragen wird. Er versammelt Spitzenmannschaften aus Reykjavík und Umgebung für intensive Spiele inmitten vulkanischer Landschaften und leidenschaftlicher Fangemeinde. Der Wettbewerb unterstreicht den Aufschwung des Frauenfußballs in Island, einem Vorreiter bei Geschlechtergleichheit im Sport.

Geschichte und Gründung

Der Pokal entstand Mitte des 20. Jahrhunderts als lokales Turnier und wurde in den 1970er Jahren zum Frauenwettbewerb, passend zur isländischen Sportrevolution. Ein Meilenstein war Stjarnans Sieg 2015 per Elfmeterschießen gegen Breidablik. 2020 trotz Pandemie: Spiele ohne Zuschauer demonstrierten isländische Widerstandskraft. Er dient als Sprungbrett für Talente in Europa.

Turnierformat

Qualifikationsrunden für 16–20 Teams aus der Region führen zum Knockout-Playoff ab Achtelfinale bis Finale, mit Ein- oder Zweitrundenspielen. Das Finale lockt bis 5000 Zuschauer ins Laugardalsvöllur. Sommertermin (Juni–August) unter Mitternachtssonne.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, Fokus auf Technik und Pressing. Rekordtorjägerin: Hildur Antonsdottir (Valur) mit 22 Toren. Stars: Sara Gunnarsdottir (heute Rosenborg/Dänemark), brillant 2018; Elsa Sverrisdottir (Breidablik), Assists-Königin; Freyja Hansdottir (Selfoss) mit Hattrick im Halbfinale 2023. Fördert Nationalspielerinnen, Viertelfinalistinnen bei der EM 2013.