Island. Ligapokal
Der Isländische Ligapokal (Lengjudeildin) ist ein führender Pokalwettbewerb im isländischen Fußball, in dem Vereine aus oberen und unteren Ligen um den begehrten Pokal kämpfen. Von der Fußballvereinigung Islands (KSÍ) organisiert, fasziniert er Fans mit actionreichen Spielen und Sensationen von Underdogs.
Geschichte und Gründung
Der Wettbewerb startete 1996 und wurde schnell zum Fixpunkt des isländischen Fußballkalenders. Frühe Dominanz zeigten Klubs wie FC Reykjavík und KB, doch Erinnerungen prägen Überraschungssiege, etwa Víkingur Reykjavíks Triumph 2011. Sieger qualifizieren sich oft für die UEFA-Conference-League, was Spannung steigert. Formatanpassungen hielten Schritt mit europäischen Standards.
Turnierformat
Er umfasst Aufrundrunden für Kleinstvereine, dann eine Gruppenphase mit 16–24 Teams in Vierergruppen. Beste steigen in die K.o.-Phase auf: Viertelfinals, Halbfinals und Finale. Auswärtsrückspiele oder neutrale Plätze möglich. Saisonablauf Frühling bis Sommer wegen Klima.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel durch isländischen Offensivfußball. Rekordtorjäger Atli Einarsson mit 25 Treffern. Stars: Gylfi Sigurðsson startete hier, Trippier glänzte, aktuelle Helden wie Theodor Þorsteinsson (Breiðablik) und Andri Guðjohnsen (Vestmannaeyjar).