Isländischer U19-Pokal

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Der Isländische U19-Pokal ist der führende nationale Ausscheidungswettbewerb für Jugendmannschaften bis 19 Jahre, veranstaltet von der KSÍ. Er vereint Elite-U19-Teams isländischer Vereine aller Ligen und fördert Talente in einem Land mit nur 370.000 Einwohnern, wo Fußball Großes leistet. Der Wettbewerb spiegelt die Vitalität des isländischen Nachwuchsfußballs wider, geprägt von Vulkanen und rauen Wintern.

Geschichte und Gründung

Seit den 1960er Jahren etabliert, mit festem Format ab den 1980ern, ist er Scout-Magnet. Der 2015er-Finale-Sieg von Breidablik U19 (4:1 gegen Vestmannaeyjar) und der 2022er Überraschungscoup von Haukar U19 sind legendär. Er überstand die Finanzkrise 2008 dank Förderung. Wissenswert: Albert Gudmundsson startete hier seinen Weg in die Premier League.

Turnierformat

K.o.-System mit 32–64 Teams aus ganz Island, Start im August beim 1/32-Finale. Einmalige Spiele beim Auswärtsgegner, mit Verlängerung und Elfmeterschießen. Finale im Mai auf dem Laugardalsvöllur in Reykjavik mit 2.000–3.000 Zuschauern. Wetterbedingte Verschiebungen sind üblich.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel, oft mehr in intensiven Duellen durch offenen Jugendstil. Rekordtorschützen: Jón Dagur Thorsteinsson (25 für FC Reykjavik U19, 2018–2020), Einar Már Kristjánsson (22, 2021). Stars: Gylfi Sigurdsson (Weg zu Tottenham), Birkir Bjarnason (2009-Finalheld). Bekannt für technische Mittelfeldspieler und wetterfeste Verteidiger.