Isländischer Pokal

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Der Isländische Pokal (Borgarcup Íslands) ist der führende K.o.-Wettbewerb im isländischen Fußball, organisiert von der KSÍ. Er umfasst Vereine aller Ligen, von der Besta deild karla bis zu Amateurteams. Bekannt für seine Überraschungen, besiegt oft ein Underdog aus der Provinz die Favoriten – ein Highlight in einem Land mit nur 370.000 Einwohnern.

Geschichte und Gründung

Erste Spiele 1897, moderner Format seit 1960. Ikonisch: ÍR's Sieg 1975 als Amateure. Nach dem Euro 2016-Boom 2010er wuchs die Popularität. Finale im Laugardalsvöllur mit bis 10.000 Zuschauern. Fakt: 1980er sahen Fjorde-Teams wie Völsungur triumphieren, was die Gleichheit betont.

Turnierformat

Ausscheidungsturnier mit 80–100 Teams. Frühe Runden (1/32, 1/16) August–September; Viertelfinale/Halbfinale April–Mai; Finale Ende Mai. Kein Seeding, Unentschieden via Verlängerung/Penaltys.

Interessante Fakten

Durchschnittstore: 2,8–3,2 pro Spiel, bis 4 in Qualis. Rekordtreffer: Sigurður Jónsson (40+). Stars: Guðmundsson, Björnsson. Highlights: Hörður Magnússon; FH/KR mit 10+ Titeln. Entdeckt Talente wie Eyjólfur Sveinsson (Thróttur).