Isländischer Frauen-Supercup
Der Isländische Frauen-Supercup ist ein jährliches Saisonauftaktspiel im isländischen Frauenfußball. Meister der Úrvalsdeild k.k. trifft auf den Pokalsieger des isländischen Frauen-Cups und markiert den Start der nationalen Meisterschaftsjagd bei wachsendem Interesse am Frauenspiel.
Geschichte und Gründung
Seit 2010 etabliert als Pendant zum Männersupercup, fand das Spiel anfangs im August statt, ab 2013 jedoch früh in der Saison (April/Mai). Highlight: Breiðabliks 4:0 über Stjarnan 2015 als Torrekord. 2020 fiel es der Pandemie zum Opfer, 2021 kehrte es zurück. Þór/Akureyri (4 Siege) und Breiðablik (3 Titel) prägen die Geschichte, parallel zum Aufstieg der Liga zu UEFA-Niveau.
Turnierformat
Einzelspiel auf neutralem Platz, meist Laugardalsvöllur in Reykjavík. Bei Doppeltitel des Meisters rücken Pokalfinalist oder Vizemeister nach. 90 Minuten plus Verlängerung/Penaltyschießen. Zuschauer: 1.000–2.000, Übertragung via RÚV und Stöð 2 Sport.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, typisch isländisch: Konter und Standards dominieren. Top-Torschützinnen: Hildur Þorgeirsdóttir (Selfoss, 3 Tore), Fanny Wulff (Breiðablik, 2). Stars: Agnes Travis (Þór/Akureyri), Routinierte aus Schweden; Sigríður Lárusdóttir (Stjarnan), Dribbelkünstlerin; Þóra Björk Guðmundsdóttir (Breiðablik), 18-jähriges Nationaltalent. Sie heben das Turnier auf europäisches Niveau.