Ungarische Frauen-Meisterschaft

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Die NB I (Nemzeti Bajnokság I) ist die höchste Spielklasse im ungarischen Frauenfußball, in der die besten Vereine um den nationalen Titel kämpfen. Die Liga spiegelt das wachsende Interesse am Frauenfußball in einem Land mit tiefer Fußballtradition wider.

Geschichte und Gründung

Gegründet in den 1920er Jahren, etablierte sich die Liga nach dem Zweiten Weltkrieg. Budapester Klubs wie Ferencvárosi TC und MTK Hungaria dominierten die 1970er-80er. Die 1990er brachten Krisen durch wirtschaftliche Probleme, doch der Aufschwung kam mit dem europäischen Frauenfußball-Boom. 2005 erreichte die U19-Nationalmannschaft das EM-Halbfinale. Aktuell führt St. Pölten, doch Ferencváros drängt nach.

Turnierformat

Saison im Doppelrundenturnier mit 10-12 Teams, je 22-26 Spiele (Hin- und Rückrunde). Der Spitzenreiter wird Meister, die zwei Letzten steigen in die NB II ab. Keine Play-offs, aber der Ungarische Pokal krönt einen separaten Sieger.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel, mit offensivem Stil. Rekordtorjägerin Katalin Pataj (über 150 Ligatore). Highlights: Dóra Zeller (MTK, 20+ Tore 2022/23) und Flora Miklós (ex-Ferencváros). Talente wie Lilít Nadь wechselten in die USA.