Ungarischer Pokal
Der Ungarische Pokal ist der älteste nationale Ausscheidungswettbewerb Ungarns, seit 1909 von der Magyar Labdarúgó-szövetség (MLSZ) ausgerichtet. Er umfasst Vereine aller Ligen, von der NB I bis Amateure, bekannt für Überraschungen. 2023/24 gewann Ferencváros gegen Paks 2:0.
Geschichte und Gründung
Als Magyar Király-kupa gestartet, gewann Ferencváros 1909 das erste Finale 3:1 gegen MTK. Zwischenkriegszeit dominierten Budapester Große: Ferencváros und MTK holten 15 Pokale. Nach 1945 glänzten Vasas und Honvéd mit Puskás. Ferencváros' Dreifach in den 1980ern und Diósgyørs Schock 2010 sind Highlights. Nur Kriege und Pandemien stoppten ihn.
Turnierformat
Ausscheidung mit Einzelfinalspielen ab 1/64-Finale, bis 128 Teams. Start Juli-August, Finale im Frühling auf Puskás Aréna. Seit 2010er Seeding für Topclubs.
Interessante Fakten
Durchschnitt: 2,8 Tore pro Spiel, früh bis 4. Ferencváros führt mit 28 Siegen. Top-Torschützen: Ferenc Deák (22, 1930er), Lajos Kű (16, 1960er). Sterne: Puskás (Honvéd), Tichy (Ferencváros), aktuelle wie Varga, Sallai.