Deutsche Meisterschaft. Regionalliga. Frauen
Die Frauen-Regionalliga ist die dritte Liga-Stufe im deutschen Frauenfußball mit fünf regionalen Staffeln: Nord, Nordost, West, Südwest und Süd. Sie dient als Sprungbrett für Vereine in die 2. Frauen-Bundesliga und fördert aufstrebende Talente im deutschen Frauenfußball.
Geschichte und Gründung
Gegründet 1994 als Teil der Frauenfußball-Reform, ersetzte sie unstrukturierte Regionalwettbewerbe. Früh erlangte sie Bekanntheit, etwa durch SC 07 Bad Neuenahrs Aufstieg 2007 und Champions-League-Halbfinale. In den 2010ern wurde sie in fünf Staffeln à 14-16 Teams umstrukturiert, was die Konkurrenz steigerte. Wissenswert: Trotz COVID-Unterbrechung 2019/20 lieferte sie weiter Spielerinnen für die Weltmeister-Nationalmannschaft.
Turnierformat
Von August bis Mai absolviert jede Staffel eine Doppelrunde. Staffelsieger steigen direkt in die 2. FBL auf, Plätze 2-3 spielen Play-offs. Absteiger droht der Oberliga-Abstieg. Spiele finden auf Stadien mit 1.000-5.000 Zuschauern statt, mit Fokus auf Infrastruktur.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel unterstreichen offensiven Stil. Rekordtorjägerin Marina Hess (FC Bayern II) mit 142 Toren vor dem Aufstieg. Ikonen wie Alexandra Popp starteten hier (Regionalliga West, VfL Wolfsburg) und wurden Nationalmannschaftskapitänin. Heute glänzen Lia Böhm (Turbine Potsdam, über 50 Tore in zwei Jahren) und Jungstar Clara Budweis (SC Sand), verglichen mit Megan Rapinoe. Die Liga ist eine Talentfabrik.