Deutsche Meisterschaft. 6. Liga. Frauen
Die Regionalliga Frauen (6. Liga) im deutschen Frauenfußball ist eine lebendige Spielklasse, in der ehrgeizige Teams aus den Bundesländern um Aufstieg in die 2. Bundesliga oder den Klassenerhalt kämpfen. Vereine aus Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg sorgen für regionalen Charme und wachsende Professionalität.
Geschichte und Gründung
Die Geschichte reicht in die 1980er-Reformen zurück, als der DFB die Pyramide strukturierte. Die 6. Liga etablierte sich in den 1990ern als Regionalliga. Meilensteine: Aufstieg des TSV München-Arnecker 2004. Die 2010er brachten Umstrukturierungen nach dem WM-Triumph 2007. Kuriosum: 2020 trotz Pandemie frühster Wiederstart. Talente wie Sara Doorsoun starteten hier.
Turnierformat
Format: 3–4 Gruppen mit 12–16 Teams (je Saison/Land). Doppelrunde (Hin- und Rückspiel). Gruppensieger in Play-offs um 3. Liga-Aufstieg; Absteiger in Oberligen. Saison August bis Mai, Winterpause. 2023/24: Süd, Nord, West, Ost. Preise bescheiden, Motivation enorm.
Interessante Fakten
Ergebnisstark: 3,2–3,8 Tore pro Spiel durch offenen Stil. Top-Torschützinnen 2022/23: Lena Obermeier (FFC Frankfurt 01, 28), Anna Schultz (SV Meppen II, 24). Stars: Julia Simon (in Bundesliga/USA), Miriam Jappe (150+ Tore). Newcomerin Felicia Walter (TSG Hoffenheim II) beeindruckt mit Dribbling.