Deutschland. Regionalpokal. Frauen

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Der Regionalpokal im Frauenfußball Deutschlands umfasst eine Reihe von Turnieren der regionalen Verbände des DFB, die Vereine aus unteren Ligen wie Regionalligen und Oberligen einbezieht. Er bietet Basisclubs die Chance, um regionale Ehrungen zu kämpfen und gelegentlich in den nationalen Pokal vorzustoßen.

Geschichte und Gründung

Die Wurzeln reichen in die 1950er Jahre, als Frauenfußball trotz DFB-Verbot bis 1970 im Untergrund wuchs und Spiele auf provisorischen Plätzen stattfanden. In den 1980ern stieg die Aufmerksamkeit, Scout beobachteten Finals. Ikonisch: 2005/06 gewann der damals noch unterklassige VfL Wolfsburg-Frauen ihr Regionalpokal, was ihrem späteren Europa-Dominanz vorausging, inklusive mehrerer UEFA-Frauen-Champions-League-Titel.

Turnierformat

Über 21 Regionen strukturiert, beginnen Qualifikationen mit 32–64 Teams pro Gebiet, gefolgt von Hin- und Rückspielen oder KO-Runden auf neutralem Boden bis zu Regionalfinals. Sieger qualifizieren sich teils für den DFB-Pokal der Frauen gegen Bundesliga-Elite.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel, geprägt von offenem, angriffslustigem Fußball. Top-Torschützinnen wie Alexandra Popp (15 Tore in einer Westfalen-Saison) starteten hier. Talente wie Lena Gehardt (Baden-Württemberg) oder Sabine Zamch (Berlin) glänzten, bevor sie Turbine Potsdam und Wolfsburg erreichten; Pernille Harder zeigt den Weg zur Spitze.