Deutsche Meisterschaft. Oberliga Westfalen

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Die Oberliga Westfalen zählt zu den lebendigsten Regionalligen Deutschlands auf der fünften Ebene. Sie vereint Vereine aus dem historischen Westfalen in Nordrhein-Westfalen und dient als Sprungbrett für ambitionierte Teams, die in der deutschen Fußballpyramide aufsteigen wollen – eine Mischung aus Tradition und moderner Konkurrenz.

Geschichte und Gründung

Gegründet 1978 als höchste Amateurklasse der Region, reichen ihre Wurzeln in die Vorkriegszeit zurück, als westfälische Clubs um regionale Vorherrschaft kämpften. 1994 folgte eine Umstrukturierung im Zuge der neuen Ligapyramide. Bemerkenswert: In den 2010ern schaffte TuS Erndtebrück unter Trainer Marcus Weber zwei Aufstiege in die Regionalliga West und stellte Zuschauerrekorde von bis zu 5.000 bei Derbys gegen VfB Halle. Die Pandemie 2020 traf hart, doch 2022/23 gewann SVA 07 Emden sensationell den Titel in einem packenden Finale.

Turnierformat

Die Liga umfasst zwei Gruppen à 16 Teams – Nord und Süd, passend zur Geografie Westfalens. Jede Gruppe spielt ein Hin- und Rückrunde untereinander, plus eine volle Runde zwischen den Gruppen, insgesamt 30 Spiele. Gruppensieger steigen direkt in die Regionalliga West auf, Zweite spielen Play-offs. Die zwei Letzten jeder Gruppe steigen in die Landesliga ab – Spannung bis zum Schluss.

Interessante Fakten

Mit durchschnittlich 3,4 Toren pro Spiel ist die Oberliga Westfalen torreich. Rekordtorjäger ist Denis Rode (Pirmasens) mit 42 Treffern 2019/20. Ikonen wie Thomas Schafer (VfL Bocholt, über 250 Karriere-Tore) und aktuelle Stars wie Ahmed Hassan (SC Düren, 28 Tore diese Saison) prägen die Liga und locken 3. Liga-Scouts an.