Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar

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Die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar ist die sechste Staffel der deutschen Fußballpyramide und vereint Vereine aus Rheinland-Pfalz und Saarland. Sie dient als Sprungbrett für ambitionierte Teams, die in höhere Ligen aufsteigen wollen, und ist geprägt von harten Kämpfen um Aufstieg und Klassenerhalt. Mit 16 Mannschaften pro Saison präsentiert sie regionalen Stolz und eine Mischung aus Routine und Nachwuchstalent.

Geschichte und Gründung

Gegründet 2012 durch die Teilung der Oberliga Südwest in Rheinland-Pfalz/Saar und Hessen im Rahmen der DFB-Reform, steigerte sie die Konkurrenz auf der Fünften Ebene. Früh dominierte 1. FC Saarbrücken II (Meister 2013). Eintracht Trier kehrte 2018 nach Insolvenz zurück und avancierte zum Aufstiegskandidaten. Saarbrücken-Amateure stiegen mehrmals in die Regionalliga auf; die COVID-Pandemie stoppte 2020 die Saison, die mit neuen Regeln fortgesetzt wurde. Hier starteten spätere Bundesliga-Spieler ihre Karrieren.

Turnierformat

Einzelrundenturnier mit 30 Spielen pro Team. Meister steigt direkt in die Regionalliga Südwest auf, Plätze 2-4 spielen Relegation um eine weitere Chance. 13.-16. Platz absteigen in die Landesliga, evtl. mit Play-offs. Saison August bis Mai mit Pokalpausen und Winterpause sorgt für Spannung bis zum Schluss.

Interessante Fakten

Ergebnisreich mit durchschnittlich 3,5 Toren pro Spiel, offener Angriffsfußball. Top-Torschützen: Marc Weiss (SV Morlautern, 28 Tore 2022/23), Denis Rayler (Eintracht Trier, 25). Highlights: Mittelfeldspieler Lukas Schnell (ex-Saarbrücken, nun 3. Liga), Torwart Timo Heuser (Trier). Talente wie Niklas Füllkrug (Mainz) begannen hier; Bundesliga-Nachwuchs peppt auf.