Deutsche Meisterschaft. NOFV-Oberliga Nord

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Die NOFV-Oberliga Nord ist eine der beiden regionalen Ligen der fünften Stufe in der deutschen Fußballpyramide und umfasst die nördlichen Bundesländer wie Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Sie dient als Sprungbrett für ambitionierte Vereine, die in die Regionalliga Nordost aufsteigen wollen, wo etablierte Klubs und Aufsteiger ums Überleben und Aufstieg kämpfen.

Geschichte und Gründung

Gegründet 1994 nach der Wende als Nachfolgerin der DDR-Oberliga, prägten Berliner und Brandenburgische Teams die Anfänge – Tennis Borussia Berlin siegte 1997. Wissenswert: Oberspreeköpfe 1919 aus Bernau sorgten in den 2000ern für Überraschungen mit Aufstiegen. 2012 kam das 18-Team-Format. Saison-Highlight 2018/19: Meister Carl Zeiss Jena II, aktuell stark VSG Altglienicke.

Turnierformat

18 Mannschaften spielen Doppelrundenturnier (34 Spiele). Meister steigt direkt in Regionalliga Nordost auf, Vizemeister in Play-offs. Letzte 2-3 Absteiger in Landesligen oder Relegation. Sommer: Transferzeit und Vorbereitung mit Fokus auf Nachwuchs.

Interessante Fakten

Hoch produktiv mit 3,2 Toren pro Spiel durch offenen Stil und schwache Abwehr. Rekordtorschützen: Patrick Ring (BFC Dynamo, über 40 Tore in den 2010ern), Daniel Hass (SV Babelsberg 03). Stars: Martin Pöschl (Union Berlin II, nun Bundesliga); Osteuropäer bei Energie Cottbus II. Heute: Niklas Schurek (VSG Altglienicke), Felix Krantz (BSG Chemie Leipzig) als Offensivführer.