Deutsche Meisterschaft. Oberliga Mittelrhein

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Die Oberliga Mittelrhein ist eine der sechs regionalen Ligen der fünften Stufe in der deutschen Fußballpyramide und umfasst Nordrhein-Westfalen sowie Rheinland-Pfalz. Sie vereint ehrgeizige Vereine aus dem Raum Köln, Bonn und Umgebung und dient als Sprungbrett in die Regionalliga West. Die Saison läuft meist von August bis Mai und lockt Fans auf Stadien mit echter lokaler Fußballatmosphäre.

Geschichte und Gründung

Gegründet 1978 im Zuge der Fußballreform, dominierten früh Teams wie SC Fortuna Köln II und VfL Leverkusen Amateure. 1994 kam eine Umstrukturierung. Saison 2010/11 war legendär: Bonner SC holte den Titel mit Rückstand. Die COVID-19-Pandemie 2020 stoppte den Spielbetrieb, doch die Liga erholte sich rasch. Wissenswert: Spieler wie Maxim Mitryuschkin starteten hier ihre Karrieren.

Turnierformat

16 Teams spielen Doppelrunde, 30 Spieltage. Meister steigt direkt in Regionalliga West auf, Plätze 2-4 spielen Play-offs um Zweitaufstieg. 13.-16. absteigend in Landesligen, 12. in Relegation. Play-offs sorgen für Spannung bis zum Schluss.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 3,2-3,5 Tore pro Spiel machen die Liga torreich. Rekordtorschützen: Daniel Koch (TuS Köln rrh., 38 Tore 2015/16), Martin Gartens (VfL Vichetal, 35 Tore 2008/09). Stars wie Tobias Weiler (später Bundesliga) und Kölner Talente prägten die Liga. Aktuell glänzen Schützen von SpVg Frechen 20 und FC Hennef 05.