Deutschland. Kreisliga D
Die Kreisliga D ist eine der sechs regionalen Staffeln auf dem fünften Level der deutschen Fußballpyramide und umfasst Nordrhein-Westfalen sowie Hessen. Sie dient als Sprungbrett für semiprofessionelle Vereine Richtung Regionalliga West. Hier messen sich Teams aus dem Ruhrgebiet und Kölner Vororten, wo Fußball zum Alltag gehört. Die Saison startet im August und endet im Mai auf Stadien mit 2.000 bis 10.000 Plätzen.
Geschichte und Gründung
Gegründet 2008 durch die DFB-Reform, folgte sie auf Oberliga und Verbandsliga. Highlight: 2015 erreichte VfB Hilden die DFB-Pokal-Runde der 32, scheiterte erst am Bundesligisten Ingolstadt im Elfmeterschießen. 2019 holte SC Borussia Fulda mit 82 Punkten aus 38 Spielen den Titelrekord (25 Siege). Die Liga überstand Corona mit verkürzten Saisons und erholte sich rasch.
Turnierformat
Klassischer Modus: 18–20 Teams im Doppelrundenturnier, 34–38 Spiele. Meister steigt direkt in die Regionalliga West auf, Vizemeister in Play-offs. Letzte 3–4 Absteiger in Landesligen. Bei Punktgleichheit: Tordifferenz, direkte Duelle. Auf-/Abstiegsspiele sorgen für Spannung.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 3,4 Tore pro Spiel durch ruhrtypischen Offensivfußball. Rekordtorjäger: Martin Koch (Viktoria Glesch-Paffrath) mit 42 Toren 2017/18. Stars wie Ex-Bundesligaprofi Denis Boynikov (SV Straelen) und Kevin Pfingst (TuS Köln, 28 Tore 2022) prägten die Liga. Nachwuchs aus Köln- und Duisburger Akademien debütiert hier. Sportfreunde Eisbachtal glänzt defensiv mit unter einem Gegentor pro Match.