Deutschland. Kreisliga C

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Die Kreisliga C bildet eine unterste Stufe in der bayerischen Fußballpyramide, wo ehrgeizige Vereine aus entlegenen Winkel Bayerns um den Aufstieg kämpfen. Sie umfasst Teams aus Oberbayern, Schwaben und Franken und bietet eine Plattform für lokale Talente und erfahrene Kämpfer. Hier ist Fußball pure Lokalpatriotismus, mit Matches, die treue Fans auf bescheidenen Plätzen anziehen.

Geschichte und Gründung

Entstanden aus Reformen im bayerischen Fußball Ende des 20. Jahrhunderts, erlebte die Kreisliga C mehrere Umstrukturierungen, darunter Fusionen in den 1990ern. Hervorzuheben ist die Saison 2015/16, als FV Geisenfeld aus Gruppe C in die Aufstiegs-Playoffs stürmte und Favoriten bezwang. Interessant: Reservemannschaften von Großen wie TSV 1860 München spielten hier, was Spannung schürte. Über Jahre hindurch starteten Hunderte Spieler von hier in die Regionalliga.

Turnierformat

Die Liga gliedert sich in 3–4 Gruppen mit je 14–16 Teams, je nach Saison. Innerhalb der Gruppen gibt es ein doppeltes Hin- und Rückrundensystem. Gruppensieger qualifizieren sich für Playoffs gegen Nachbarligen zum Aufstieg, Absteiger landen in der Kreisliga D. Saison von August bis Mai mit Winterpause. Preise sind gering, doch Aufstieg in die Bezirksliga verändert Vereinsgeschicke.

Interessante Fakten

Tore fallen reichlich: im Schnitt 3,5–4,2 pro Spiel. 2022/23 führten Martin Schneider (SpVgg Ruhmannsfeld, 28 Tore) und Thomas König (FC Phönix München, 25) die Torschützenliste. Stars: Ex-Bayern-Nachwuchstalent Lukas Stoltz, der hier reifte; Veteran Michael Weiss mit über 400 Karriere-Toren. Die Liga formt starke Stürmer und vielseitige Mittelfeldspieler.