Deutschland. Kreisliga B
Die Kreisliga B bildet einen dynamischen Baustein der deutschen Fußballpyramide und widmet sich dem regionalen Amateurfußball in Ländern wie Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Sie dient als Sprungbrett für Vereine mit begrenztem Budget, doch unermesslichem Ehrgeiz, wo jedes Spiel um Aufstieg oder Abstieg geht.
Geschichte und Gründung
Entstanden 1963 im Zuge der Fußballreform als Teil der Kreisligastruktur, die unstrukturierte Ligen ablöste, teilte sie sich 1978 in A- und B-Staffeln auf. Wissenswert: In den 90ern diente sie TSV 1860 München II als Startpunkt für Talente ins Profigeschäft. Ikonisch war 2014, als FC Pipinsried am letzten Spieltag per Torverhältnis aufstieg.
Turnierformat
Im Einfachrundenturnier mit 16-18 Teams pro B-Gruppe werden 30-34 Heim- und Auswärtsspiele absolviert. Der Gruppensieger steigt in die Kreisliga A auf, Abstiegsplätze führen in die Landesliga. Play-offs für die Plätze 2-3 sorgen für Spannung.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 3,2-3,5 Tore pro Spiel, da Verteidigungen vor forcierten Offensiven einknicken. Rekordtorschützen: Martin Schneider (FC Memmingen, 28 Tore 2019/20) und Thomas Koch (25 für TSV Schott Mainz 2015). Markante Spieler: Sebastian Jung in unteren Ligen und Felix Müller (SpVgg Unterhaching II) mit seinen dribbelstarken Visionen.