Frauen-Bundesliga (Deutschland)
Die Frauen-Bundesliga ist die höchste Spielklasse im deutschen Frauenfußball, in der die stärksten Vereine um die Meisterschaft und Champions-League-Plätze kämpfen – eine Liga voller Wettkampf, taktischer Raffinesse und wachsendem Publikumsinteresse.
Geschichte und Gründung
Gegründet 1989 als Frauen-Bundesliga, erlebte sie Reformen. Die 1990er beherrschte FFC Frankfurt mit Titeln. Turbine Potsdam brach 2004/05 die Hegemonie. Wolfsburg gewann ab 2013 acht Titel in Folge bis 2020. COVID-19 stoppte 2020 die Saison, doch Euro 2022 belebte den Frauenfußball.
Turnierformat
12 Teams absolvieren ein doppeltes Round-Robin mit 22 Spielen. Meister qualifiziert sich für die Champions League. Die besten zwei in Europa, die letzten zwei steigen ab, Elfte und Zwölfte in Play-offs.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel zeigen Angriffskraft und Verteidigung. Rekordtorjägerin Birgit Prinz mit 183 Toren. Stars: Alexandra Popp (Wolfsburg), Torschützenkönigin; Pernille Harder (Bayern); Lena Oberdorf. Ikonen wie Prinz und Steffi Jones prägten die Liga.