DFB-Supercup Frauen
Der DFB-Supercup der Frauen markiert den Auftakt zur Saison im deutschen Frauenfußball. Meister der Bundesliga und DFB-Pokal-Sieger treten in einem spannungsgeladenen Duell an. Dieser Wettbewerb unterstreicht die hohe Konkurrenzfähigkeit der Liga und zieht Fans und Experten in seinen Bann. Seit 1992 etabliert, ist er ein fester Bestandteil der Tradition.
Geschichte und Gründung
Die Geschichte reicht über 30 Jahre zurück: Das erste Spiel fand am 26. Juli 1992 zwischen FFC Siegen und KBC Duisburg statt, Siegen siegte. Frankfurt und Potsdam dominierten die 90er und 2000er. 2011 holte Wolfsburg den ersten Titel und leitete eine Ära der Vorherrschaft ein – finale Duelle mit Bayern sind legendär. Nach COVID-Pause 2021: Wolfsburg besiegte Bayern 2:1. Etwa 30 Spiele mit oft dramatischen Verlängerungen.
Turnierformat
Einzelspiel auf neutralem Boden oder beim Meister. Bei Doppelsieger trifft Pokal-Finalist auf Vizemeister. 90 Minuten plus Verlängerung/Penaltys, organisiert vom DFB im August vor Bundesliga-Start. Es testet die Saisonbereitschaft.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel, Höhepunkte bis 7. Top-Torschützinnen: Alexandra Popp (Wolfsburg) mit entscheidenden Treffern, Pernille Harder (Bayern) mit Doppeln. Stars wie Sara Doorsoun (Frankfurt), Lisa Magnusson (Wolfsburg), Jennifer Marozsán. Hier glänzen Talente, die später in der Champions League überzeugen, z.B. Gina Mößinger.