DFB-Supercup
Der DFB-Supercup ist das jährliche Saisonauftaktspiel in Deutschland, in dem der Bundesliga-Meister auf den DFB-Pokalsieger des Vorjahres trifft. Bei einem Double des einen Teams rückt der Vizemeister der Liga nach. Dieses Duell prägt den Ton für die gesamte deutsche Saison und zieht volle Ränge sowie Millionen Fans weltweit an.
Geschichte und Gründung
Die Tradition begann inoffiziell 1963 mit Borussia Dortmunds 3:1-Sieg über 1. FC Köln. Offiziell etabliert wurde er 1987, seit 2010 auf neutralem Boden wie Signal Iduna Park oder Allianz Arena. Highlights: Schalkes Elfmetersieg 1997 gegen Bayern und Lewandowskis Hattrick 2013. Bayern München dominiert mit 10 Titeln, doch Dortmund und Werder Bremen glänzten ebenfalls.
Turnierformat
Ein einzelnes 90-Minuten-Spiel mit Verlängerung und Elfmeterschießen bei Gleichstand, ausgetragen im August auf Großstadien mit bis zu 80.000 Zuschauern. Seit 2018 gilt die Silbernes-Tor-Regel in der Verlängerung. Keine Gruppenrunde — reines Duell um den ersten Pokal.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel, Höchststand 6:3 für Bayern 1977 gegen Mönchengladbach. Rekordtorschützen: Gerd Müller (5) und Lewandowski (4). Ikonen wie Müller (70er), Matthäus (80/90er), Klose und Neuer prägten es. Aktuelle Helden: Lewandowski, Thomas Müller, Haaland bei Dortmund; Talente wie Sancho und Bellingham debütierten hier.