DFB-Pokal der Frauen

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Der DFB-Pokal der Frauen ist der renommierteste nationale K.o.-Wettbewerb im deutschen Frauenfußball, ausgerichtet vom Deutschen Fußball-Bund (DFB). Er vereint Top-Teams aus Bundesliga, 2. Bundesliga und Regionalligen und bietet Außenseitern die Chance auf den Pokal sowie dem Sieger einen Startplatz in der UEFA Women’s Champions League. Bekannt für Spannung und Überraschungen unterstreicht er die Breite des Frauenfußballs in Deutschland.

Geschichte und Gründung

Der Wettbewerb startete 1980/81 parallel zum Männer-DFB-Pokal; erster Sieger war der Bergisch Gladbach 09, der die 1980er dominierte. In den 1990ern glänzten FFC Frankfurt und Turbine Potsdam. Seit den 2000ern herrscht VfL Wolfsburg mit 16 Titeln bis 2024, inklusive acht aufeinanderfolgender Siege (2013–2020). Ikonisch: Das Finale 2019/20 gegen Bayern (5:2), in dem Lena Goeßling brillierte. Erweiterung auf 64 Teams in den 2010ern.

Turnierformat

K.o.-System mit 64 Mannschaften: Bundesliga-Teams, 2. Liga und Regionalpokal-Sieger. Frühe Runden (1/64 bis Viertelfinale) als Einzelfinale beim niedrigeren Verein. Halbfinale und Finale auf neutralem Platz, oft im Berliner Olympiastadion. Saison von August bis Mai-Finale. Sieger erhält 100.000 € und Champions-League-Platz.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel, höher in frühen Runden. Rekordtorjägerinnen: Petra Deike (46), Birgit Prinz (44). Aktuelle Stars: Alexandra Popp (über 30 Pokaltore), Pernille Harder (Bayern), Giulia Gwinn. Legenden wie Nadine Angerer und Inka Grings prägten die Ära. Junge Talente wie Klara Bühl oder Lena Oberdorf sorgen für Highlights.