DFB-Pokal
Der DFB-Pokal ist der prestigeträchtigste Pokalwettbewerb Deutschlands, organisiert vom Deutschen Fußball-Bund (DFB). Er vereint Vereine aus allen Ligen – von der Bundesliga bis zu Amateurklubs – und ist berühmt für seine Spannung, da Underdogs regelmäßig die Großen bezwingen können.
Geschichte und Gründung
Gegründet 1935 als Tschammer-Pokal, unterbrochen durch den Zweiten Weltkrieg, wiederbelebt 1952. Legendäre Momente: Der 5:0-Sieg von Kickers Offenbach über Bayern 1972 oder Schalkes Pleite gegen Köln 2004. Bayern München dominiert mit 20 Titeln, zuletzt 2021. Finale-Elfmeterschießen prägen die Geschichte.
Turnierformat
K.o.-System mit 64 Teams: Ein Spiel pro Runde, bei Gleichstand Verlängerung und Elfmeterschießen. Teilnehmer: Bundesliga-, 2. Liga-, 3. Liga-Vereine plus Regionalpokalsieger. Start im August, Finale im Mai im Berliner Olympiastadion. Sieger qualifiziert sich für die Europa League.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel durch risikobereiten Amateurfußball. Rekordtorschützen: Gerd Müller (13 Tore), Rudi Völler. Ikonen wie Franz Beckenbauer, Thomas Müller sowie Lewandowski und Haaland haben hier geglänzt. Der Pokal formt Nationalmannschaftstalente.