Frauen Bezirksliga Deutschland

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Die Bezirksliga im Frauenfußball Deutschlands ist die fünfte Stufe der Deutscher Frauenfussball-Pyramide, organisiert von den regionalen Fußballverbänden (Bezirke). Sie umfasst Amateurtteams aus Kreisen in allen 21 Landesverbänden und dient als Sprungbrett für Talente in höhere Klassen wie die Landesliga.

Geschichte und Gründung

Die Geschichte reicht in die 1970er Jahre zurück, nach der DFB-Anerkennung 1955. Erste Ligen entstanden in Bayern und Nordrhein-Westfalen parallel zur Frauen-Bundesliga 1981. Interessantes Detail: Sie formten Spielerinnen für acht WM-Titel der Nationalmannschaft. DFB-Reformen der 1990er festigten die Pyramide, Boom in den 2010ern nach EM 2009.

Turnierformat

12–16 Teams pro Liga (über 20 Bezirksligen) im Doppelrundenturnier (22–30 Spiele). Aufstieg in Landesliga, Abstieg in Kreisliga. Saison August bis Mai, oft mit Aufstiegsspielen. Fokus regional, keine nationale Tabelle.

Interessante Fakten

Durchschnittliche Torquote: 3,2–4,0 pro Spiel, defensiv mit amateurhafter Offensivfreude. Torschützenkönigin: Anna Schröder (28 Tore, München 2022/23); Legende Maria Holtz (150+ Tore 1990er). Stars: Sara Doorsoun (Baden-Württemberg), Lena Oberdorf (Rheinland). Bekannt für körperbetonte Kämpfe.