Dänischer Frauenpokal

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Der Dänische Frauenpokal ist der führende K.o.-Wettbewerb im dänischen Frauenfußball, veranstaltet vom Dansk Boldspil-Union (DBU). Er vereint die besten Klubs des Landes in einem packenden Kampf um den begehrten Pokal, der oft für Überraschungen sorgt, wenn Underdogs den Favoriten aus der Eliteliga herausfordern.

Geschichte und Gründung

Seit dem ersten offiziellen Spiel im Jahr 1993 hat der Pokal eine reiche Tradition. FC Brøndby IF dominiert mit 14 Titeln. Ein Highlight war 2018, als der Außenseiter Esbjerg fB Fortuna Hjørring im Finale besiegte. Der Wettbewerb hat viele Karrieren gefördert, darunter Spielerinnen, die später die dänische Nationalmannschaft bereicherten.

Turnierformat

Im klassischen Ausscheidungsmodus finden Spiele ab dem Sechzehntelfinale in einem Spiel auf dem Platz des Ausgelosten statt. Das Finale wird neutral ausgetragen, oft im Parken Stadium in Kopenhagen. Etwa 48 Teams von der Spitze bis zu regionalen Ligen nehmen teil, parallel zur Liga-Saison von August bis Mai.

Interessante Fakten

Die durchschnittliche Torquote liegt bei 3,2 pro Spiel, höher als in der Liga durch offenes Spiel. Rekordtorjägerin Marina Nygaard erzielte 25 Tore für Brøndby in den 2010ern. Bekannte Stars: Pernille Harder (10 Pokaltore), Sanne Kindsstrøm (Fortuna Hjørring) und Sofie Pedersen mit Hattrick im Halbfinale 2023 für Brøndby.