Dänemark. Fævælle Cup

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Der Fævælle Cup, auch „Kelch der Zukunft“ genannt, ist der dänische Pokalwettbewerb, der Vereine aus allen Ligen einbezieht – von der Superliga bis zu Amateurteams der unteren Klassen. Er bietet jungen Talenten und Underdogs eine Bühne für Überraschungen und packende Duelle. Jährlich melden sich Hunderte Teams, der Höhepunkt ist das Finale im Parken-Stadion in Kopenhagen.

Geschichte und Gründung

1955 als Dänischer Pokal gestartet, wurde er 2021 in Fævælle Cup umbenannt, um den Fokus auf Nachwuchs zu legen. FC Kopenhagen führt mit 15 Titeln, doch Highlights sind Auftritte wie der Finaleinzug von B-93 1992 oder der Triumph von AGF Aarhus 2020. Ikonisch: Kopenhagens 3:1-Finalsieg gegen Brøndby 2017/18, das das Rivalitätsfeuer schürte.

Turnierformat

Klassisches Ausscheidungsturnier mit Hinspielen. Frühe Runden qualifizieren Kleinvereine, über 100 Starter ringen um Plätze. Ab Sechzehntelfinale stoßen Superliga-Teams unseeded ein – pure Lotterie mit Verlängerungen und Elfmetern. Finale im Frühling auf neutralem Boden.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel durch risikofrohes Offensivspiel. Top-Torschützen: Ronaldo (7 Tore 2019, Midtjylland), Magnus Gundø Jensen (6, 2022). Stars wie Christian Eriksen (AaB-Jugend) oder Simon Kjær (Vestsjælland) starteten hier. Aktuell glänzen Mohammed Kudus und Isak Hjelden – ein Nährboden für Eliteklubs.