Dänischer Pokal

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Der Dänische Pokal ist der führende K.o.-Wettbewerb im dänischen Fußball, ausgerichtet vom Dänischen Fußballverband (DBU). Er vereint Klubs aller Ligen, von Superliga-Topteams bis Amateurvereine, und sorgt für Überraschungen und spannende Duelle.

Geschichte und Gründung

Seit 1955 als offizieller Pokal etabliert, folgte er regionalen Vorgängern; Esbjerg fB gewann den ersten Titel. Ikonische Momente: Der Zweitligist B-93 im Finale 1992, FC Kopenhagens Vierer-Sieg 2013-2016. Der Wettbewerb pausierte im Zweiten Weltkrieg, in den 1980ern förderte er junge Talente.

Turnierformat

Klassisches Ausscheidungssystem mit Einspielsiegen, ca. 100 Teams. Unterklassige starten früh, Elitetrupps ab Achtelfinale. Das Finale findet meist im Kopenhagener Parken-Stadion statt, mit 20- bis 30.000 Zuschauern.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel, höher in frühen Runden. Rekordtorschützen: Allan Simonsen (20), Martin Brøndby (23). Legenden wie Peter Schmeichel (Hvidovre), Tomasson, Jørgensen. Moderne Helden: Dolberg, Højbjerg — der Pokal formt dänische Weltstars.