Kamerun. CUF-Pokal

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Der CUF-Pokal ist einer der ältesten und renommiertesten nationalen Pokalwettbewerbe im kamerunischen Fußball, veranstaltet von der Kamerunischen Fußballföderation (Fécafoot). Er bringt Spitzenteams der Elite-Division mit Aufsteigern aus niedrigeren Ligen zusammen und schafft Raum für Überraschungen. In jüngster Zeit dient er als Sprungbrett für Talente Richtung Europa und unterstreicht Kameruns wachsenden Einfluss in Afrika.

Geschichte und Gründung

Gegründet in den 1950er Jahren als Coupe du Cameroun de Football, entwickelte er sich unter CUF (Coupe de l'Unité et de la Fraternité) zum Symbol nationaler Einheit nach der Kolonialzeit. Frühe Runden mit regionalen Qualis, Finale in Yaoundé. Meilensteine: Stade Renards Sieg 2015, Canons Dominanz in den 80ern zur Eto'o-Ära, COVID-Unterbrechung 2020 und Coton Sports triumphaler Rückkehr 2022.

Turnierformat

Klassischer Ausscheidungsturnier: 32-64 Teams, Losverfahren, frühe Unentschieden per Nachholspiel. Ab Achtelfinale purer Knockout mit Verlängerung und Elfmeterschießen. Finale neutral, oft Ahmadou Ahidjo in Yaoundé. Start August, Höhepunkt Mai.

Interessante Fakten

Durchschnittstore: 2,4 pro Spiel, in Spätphasen über 3 durch offenen Fußball. Rekordjäger: Frank Ngam (18 Karriere-Tore), Emmanuel Mabetta (PWD Bamenda). Stars: Vincent Aboubakar vor Porto, Sébastien Sasse mit Hattricks für Coton Sport. Formte André-Franck Zambo Anguissa und Clinton N'Jie mit Tempo und Dribbling, plus Yahya Soufo von Unisport für Rauheit.