Bulgarianischer Pokal
Der Bulgarischer Pokal ist der führende nationale Pokalwettbewerb im Fußball, der Profi- und Amateurvereine in spannenden Duellen um den Pokal antreten lässt. Bekannt für Sensationen, bei denen Underdogs aus unteren Ligen die Favoriten der Parva Liga bezwingen.
Geschichte und Gründung
Gegründet 1936, hat der Wettbewerb eine ereignisreiche Geschichte. Levski Sofia gewann den ersten Titel gegen Slavia Sofia. Nach dem Zweiten Weltkrieg prägten Rivalitäten zwischen CSKA und Levski Sofia. Ikonisch: Beroe Stara Zagoras 3:0-Sieg über Levski im Finale 1982. Die 1990er brachten Reformen, doch der Pokalzauber blieb. Ludogorets Razgrad dominiert seit 2018 mit sechs Titeln in Folge bis 2023.
Turnierformat
Klassisches Ausscheidungsturnier mit Einzelfinalspielen und ca. 100 Teams von der Ersten Liga bis zu Regionalklassen. Ab 1/32-Finale die Hauptrunde, gesetzte Top-Teams steigen später ein. Das Finale findet neutral, oft im Vasil-Levski-Stadion in Sofia, statt.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,5 Tore pro Spiel, in frühen Runden bis 4 durch Ungleichgewichte. Levski Sofia führt mit 22 Siegen. Top-Torschützen: Dimitar Berbatov (15 Tore 1998/99), Ilian Iliev und Stars wie Claudio Cacapa. Berühmt durch Hristo Stoichkov (CSKA) und Dimitar Mitkov (Ludogorets).