Bulgarische Meisterschaft. Regional-Liga

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Die bulgarische Regional-Liga ist die dritte Staffel des bulgarischen Fußballs und umfasst halbprofessionelle sowie Amateurvereine aus den verschiedenen Regionen des Landes. Sie verbindet die unteren Amateurstufen mit der Zweiten Liga und bietet Teams die Chance, in höhere Sphären aufzusteigen. Fernab der Hauptstadt-Szene entfacht sie lokalen Fußballfiebertum mit unerschütterlicher Hingabe.

Geschichte und Gründung

Entstanden in den 1950er-Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg, startete sie als Dritte Division mit Zonen. Die 2000er-Reform teilte sie in Ost- und Westgruppen für intensiveren Wettkampf. Highlight: Levski 1922 stieg 2012 in zwei Jahren von Regional in die Erste Liga auf. Botev Vratsa beherrschte in den 1990ern seine Zone und festigte sich professionell.

Turnierformat

Von August bis Mai unterteilt in Ost (16 Teams) und West (16 Teams). Jede Gruppe spielt Doppelrundenturnier: 30 Spiele pro Team. Gruppensieger steigen direkt in die Zweite Liga auf; Zweite spielen Play-offs. Abstiegsplätze führen in die Vierte Division, mit Relegationsspielen gegen Niedrigere.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, mit Fokus auf Verteidigung und Kontern. Rekordtorjäger: Ivan Georgiev (Septemvri Simitli) mit 42 Toren 2018/19. Stars: Dimitar Telkiyski (Lokomotiv Mezdra) stieg auf; Georgi Rangov (Minyor Pernik) glänzt mit Technik aus Bulgariens Glanzzeiten.