Armenischer Supercup

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Der armenische Supercup ist ein jährliches Fußballspiel, das die Saison im armenischen Fußball einleitet. Darin treten die Meister der vorherigen Premyer Liga gegen die Pokalsieger der Armenischen Cup an. Gewinnt ein Team beide Trophäen, rückt der Vizemeister der Liga nach. Dieses prestigevolle Duell prägt die Vor-Saison-Stimmung und ist der erste Pokal des Jahres.

Geschichte und Gründung

Der Wettbewerb begann 1992, wurde aber durch postsowjetische Wirren unregelmäßig ausgetragen. Das erste Spiel sah Pyunik gegen Ararat. Ab 2005 stabilisiert, führte 2018 ein Superfinal-Format mit Top-3-Teams ein, falls unterschiedlich. Highlight: 1997 siegte Kotayk 4:1 über Pyunik – ein epischer Coup. Pyunik dominiert mit 12 Siegen.

Turnierformat

Ursprünglich ein Einzelspiel auf neutralem Boden, oft im Stadion Hanrapetutyan in Eriwan oder Banavan in Kapan. Seit 2018 Mini-Turnier mit zwei oder drei Teams bei Bedarf. Unentschieden? Elfmeterschießen nach 90 Minuten; Verlängerung selten nach FFA-Regeln.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, Höchststände bei vier. Bester Torschütze: Artur Mirzoyan (5 Tore), Gevorg Gevorgyan (4). Stars wie Arasoz Elizde (Hattrick 2020 für Alashkert) und Pyunik-Legende David Manukyan (7 Titel) glänzen. Aktuelle Helden wie Yuri Tongunara von Noah betonen Taktik in Standards und Kontern.