Armenischer Pokal
Der Armenische Pokal ist der nationale K.o.-Wettbewerb im armenischen Fußball, ausgerichtet von der Armenischen Fußballföderation (FFA). Er bringt Vereine aus der Premjer Liga, Ersten Liga und unteren Klassen zusammen, fördert Überraschungen und Erfolge von Underdogs. Im Gegensatz zur Meisterschaft bietet er Chancen für Talentscouts zwischen Duellen von Giganten wie Pyunik und Ararat.
Geschichte und Gründung
Gestartet 1992 nach der Unabhängigkeit, löste er sowjetische Traditionen ab; Kotayk Jerewan siegte erstmals. Pyunik gewann in den 2000ern 10 Mal, ein Rekord. Highlights: Alashkerts Coup 2017 gegen Pyunik, Noahs Doppelsieg 2021/22. 2023 holte Ararat-Armenia den Pokal 1:0 gegen Pyunik – ein Rivale-Moment, der die Szene belebte.
Turnierformat
K.o.-System mit Einzelfinalspielen ab 1/32 oder 1/16, mit 32–48 Teams pro Saison. Start im April/Mai, Finale im Juni auf neutralem Platz, oft im Vazgen-Sargsyan-Stadion in Jerewan. Ohne Setzrechte sorgt Zufall für Spannung und Chancen für Kleinen.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, höher in frühen Runden (>3). Rekordtorjäger: Gevorg Grigoriyan (~25). Stars: Artur Mirzoyan (Pyunik, 15+), Tigran Barseghyan (Ararat-Armenia). Entdeckte Vardan Bichakhchyan (Udinese) und Artur Petrosyan. Elfmeterdramen wie 2019-Finale prägen den Wettbewerb.