Algerien U19-Pokal
Der Algerien U19-Pokal ist ein nationaler Jugend-Cup-Wettbewerb, veranstaltet von der Algerischen Fußballföderation (FAF). Er richtet sich an Teams unter 19 Jahren aus Vereinen und Regionen Algeriens und dient der Talentförderung sowie der Entwicklung des Fußballs im Land. Der Wettbewerb verbindet Pokalspannung mit Jugendligen-Intensität und zieht Scouts großer europäischer Clubs an.
Geschichte und Gründung
Der Pokal startete Ende der 1970er-Jahre im Zuge des algerischen Fußballbooms nach der WM 1982. Erste Auflage 1978, ab den 1980ern jährlich. In den 1990ern unterbrochen durch Bürgerkrieg, doch seit 2000er wiederbelebt. Highlight: 2011-Sieg von ES Munir, der Spieler in die WM-2014-Mannschaft brachte. 2019-Finale: Paradou siegte 4:1 und stellte Torrekord auf.
Turnierformat
Format: Regionale Qualifikationen mit Teams aus oberen Ligen und Akademien, dann Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale und Finale. Bis 64 Teams im K.o.-System. Finale auf neutralem Platz wie Stadion 5. Juli 1962 in Algier, passend zum Ligakalender.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, in Vorqualis bis 4. Top-Torschützen: Amine Feghouli (15 Tore 2010, Udinese), Youcef Atal (12 Tore 2015, ex-Nizza). Berühmte Absolventen: Rachid Ghezzal (Lyon), Saïd Benrahma (West Ham), Ismaël Bennacer (Inter) mit dribbelstarkem, temporeichem Stil.