Algerien-Pokal. Frauen
Der Algerien-Frauenpokal ist ein nationaler Ausscheidungswettbewerb der Algerischen Fußballföderation (FAF), der die besten Frauenteams des Landes um den begehrten Pokal und afrikanische Startplätze ringen lässt.
Geschichte und Gründung
Der Wettbewerb startete Ende der 1990er, nach der FAF-Anerkennung 1990; erste Ausgabe 1998. 2015 erreichte die Nationalmannschaft das Finale der Afrikameisterschaft, was den Clubfußball beflügelte. COVID-19 pausierte 2020, doch 2022 siegte GS Pétroliers. Rekordmeister ASK mit 7 Titeln, darunter ein Nervenkitzel-Finales 2018 per Elfmeterschießen.
Turnierformat
Klassisches K.o.-System ab 1/32-Finale mit ca. 32 Teams aus oberen Ligen. Runden: Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale bis zum Einzelfinale auf neutralem Platz, oft in Algier. Verlängerung und Penaltys bei Gleichstand; Saison in 4-5 Monaten.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,4 Tore pro Spiel, defensiv geprägt—Finales meist 1:0 oder 2:1. Top-Torschützinnen: Fatima Batour (28 für GS Pétroliers), Nadia Assoua (22 für ASK). Stars: Linda Djenar (MC Alger-Kapitänin, Freistoß-Expertin) und Halima Sadi (Saouras Dribbelkünstlerin), Säulen der WM-2019-Quali.