Algerischer Pokal
Der Algerische Pokal ist der renommierteste K.o.-Wettbewerb im algerischen Fußball, der mit Spannung und Überraschungen die Fans begeistert. Von der Algerischen Fußballföderation organisiert, versammelt er Vereine aller Ligen in einem Kampf um den nationalen Pokal.
Geschichte und Gründung
Der Wettbewerb startete 1962 nach der Unabhängigkeit Algeriens; CSIT (Club Sportif Industriel de Tlemcen) siegte erstmals. Die 1970er und 1980er prägten MC Alger und JS Kabylie. Ikonisch: Das 1990er-Finale mit 3:0-Sieg von JS Kabylie über USM Alger. Die 2000er brachten finanzielle Turbulenzen, doch CR Belouizdad und MC Oran sorgten für Aufschwung. 2019 triumphierte Zweitligist AS Aïn M'lila sensationell.
Turnierformat
Klassisches Pokalformat mit 64-128 Teams ab 1/64-Finale. K.o.-Spiele mit Verlängerung und Elfmeterschießen bei Gleichstand. Hauptrunde Frühling bis Sommer, Finale im Mai/Juni auf neutralem Platz wie Stade 5 Juillet 1962 in Algier.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,4 Tore pro Spiel, in Derbys bis 4+. Rekordschütze Rachid Assas (über 30 für JS Kabylie, 1980er). Stars: Alexis Lalà (Afrika-Cup-Sieger 2019), Hillal Berkia (MC Alger), Mohamed Raïs M'Bolhi. Legenden wie Mahmoud Guettat starteten hier Richtung Europa.