Algerische Frauen-Meisterschaft
Die Algerische Frauenfußball-Meisterschaft ist die höchste Liga im algerischen Frauenfußball, organisiert von der Algerischen Fußballföderation. Sie vereint die besten Vereine des Landes und fördert die Entwicklung des Frauenfußballs in Nordafrika. Die Liga spiegelt das wachsende Interesse an Frauensport in der fußballbegeisterten Nation wider.
Geschichte und Gründung
Die Geschichte reicht in die späten 1990er zurück, parallel zum Aufschwung des Frauenfußballs in Afrika. Die erste offizielle Saison startete 1999, etablierte sich in den 2010ern. Höhepunkte: Dominanz der Teams aus Algier wie MC Alger und ASE Alger, sowie Erfolge provinzialer Clubs. 2018 debütierten algerische Mannschaften in der CAF Women’s Champions League, ASE Alger erreichte das Halbfinale. Bemerkenswert: Die Saison 2020 pausierte wegen COVID-19, wurde aber rasch fortgesetzt. Sie trieb die Nationalmannschaft zum WM-2019.
Turnierformat
Mit 12–16 Teams spielt man Doppelrunde (Hin- und Rückrunde), 22–30 Spiele pro Saison von September bis Mai. Meister holt den Titel und CAF-Champions-League-Platz; Vizemeister qualifiziert sich. Letzte zwei bis drei steigen in die Erste Division ab. Der Frauen-Cup Algeriens ergänzt den Kalender.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,5–3 Tore pro Spiel, Fokus auf Verteidigung. Top-Torschützinnen: Fatma Bouchecha (über 100 Ligatore), Nadia Mebarki (MC Alger). Stars: Hanifa Atia (Nationalkapitänin, Freistoßspezialistin), Safia Belkacem (ASE Alger Flügelspielerin). Die Liga formte Talente wie Isha Houari. Aktuell glänzt das Tor-Duo von CR Belouizdad.